Mit Design Thinking den Kunden als Maßstab erkennen

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Design Thinking

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich moderne Unternehmen in unserer globalisierten Welt kontinuierlich verändern. Sich ständig verändernde Situationen erfordern jedoch auch permanent neue Lösungen. Überkommene Strukturen, in denen der Firmenpatriarch einsame Entscheidungen traf und diese dann von seinen Mitarbeitern exekutieren ließ, gehören heute weitestgehend der Vergangenheit an. Erfolgreiche Unternehmer haben längst erkannt, dass eine Kultur des Miteinanders aller Beteiligten zu erstaunlichen Ergebnissen führen kann. Wie entsprechende Strategien aussehen können, damit beschäftigten sich die Experten der Denkmotor GmbH in Zürich. Mit innovativen Konzepten machen die Schweizer Unternehmen fit für einen erfolgreichen Weg in die Zukunft.

Eines dieser Konzepte ist das Design Thinking. Bereits seit den 1960er Jahren ist die Denkschule bekannt, größere Aufmerksamkeit erlangte sie jedoch erst in der jüngeren Vergangenheit. Dabei wird die Denkweise von Designern auf den gesamten Entscheidungsprozess im Rahmen der Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungsangeboten ausgeweitet. Aber wie genau denken denn Gestalter? Wie finden sie die perfekte Form für ein Produkt? Und wie kann diese Vorgehensweise von allgemeinen Entscheidungsfindungsprozessen in einem Unternehmen adaptiert werden?

Mit Design Thinking zur Entscheidungsfindung in sechs Schritten

Design Thinking gliedert sich auf in sechs aufeinander folgende Schritte, an deren Ende im Idealfall ein neues Produkt auf den Markt gebracht wird, das in perfekter Weise an die Wünsche und Bedürfnisse der angepeilten Zielgruppe angepasst ist.

In der ersten Phase des Prozesses geht es darum zu verstehen. Am Ende dieses wohl bedeutendsten Schrittes steht die exakte Definition des Problems. Dabei ist es wichtig, die Fragestellung aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und möglichst schon zu diesem frühen Zeitpunkt alle Disziplinen in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen.

Ist das Problem erkannt und formuliert, folgt die Phase der Beobachtung. Dabei geht es nicht nur darum, bereits bekannte Lösungsansätze auf ihre Effektivität hin zu überprüfen, sondern auch darum, in direkten Kontakt mit Mitgliedern der Zielgruppe zu treten. Durch Interviews und genaue Beobachtung der Verhaltensweisen wird versucht, mehr über die zukünftigen Kunden zu erfahren.

In der dritten Phase müssen die im Schritt zwei gewonnenen Erkenntnisse analysiert und gewichtet werden. Wichtiges wird von weniger Wichtigem getrennt, was dazu führt, dass der Blick auf das Problem klar definiert werden kann.

Im vierten Schritt werden innovative Lösungsvorschläge und Ideen erarbeitet und auf ihre Durchsetzbarkeit hin überprüft. Dabei ist es wichtig, die Kreativität aller Beteiligten nicht durch zu enge Vorgaben und starre Hierarchien einzuschränken.

Hat man sich dann auf eine Form geeinigt, folgt mit der Erstellung von Prototypen der fünfte Schritt, der besonders für die Mitarbeiter, die noch nicht wie Designer denken, ungewohnt sein dürfte. Er hilft jedoch, das endgültige Produkt wirklich erfahrbar zu machen. Ganz gleich wie einfach ein solcher Prototyp auch sein mag, er ist in jedem Fall einfacher zu verstehen als eine abstrakte Beschreibung.

Am Ende, in der sechsten Phase des Prozesses, steht die Erprobung der gefundenen Lösung. In enger Zusammenarbeit mit den künftigen Nutzern werden so Schwachstellen ausgemacht und Vorteile herausgearbeitet. So kann der Prototyp optimiert werden und ein Angebot entstehen, das den Wünschen und Ansprüchen der späteren Kunden in hohem Maße gerecht wird.

Design Thinking ist – konsequent angewendet – nicht nur ein hervorragendes Werkzeug der Produktentwicklung, sondern auch äußerst hilfreich bei der allgemeinen Entscheidungsfindung in modernen Unternehmen.

Foto: Denkmotor GmbH

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