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Hamburg – eine Perle im hohen Norden

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Hamburg

Ein einziger Besuch in Hamburg reicht für die Erkenntnis, dass an der These des „kühlen Nordlichts“ nichts dran ist. Erfrischende Herzlichkeit, gepaart mit ungekünstelter Freundlichkeit – so sind Hamburger.

Wer als Tourist etwas ratlos in der Karolinenstraße steht und eigentlich gerne das „grüne Herz“ Hamburgs besuchen möchte, der darf sich sicher sein, gleich eine kompetente Wegbeschreibung zu erhalten. Karolinenstraße rauf bis zum Messeplatz und rein in den Traditionspark Planten un Bloomen. Einzigartig, dieses Paradebeispiel eines Parks, unbeschreiblich – selber schauen. Also, schnell bei byebye.de vorbeischauen und ein Blick auf die Buchungsmöglichkeiten werfen, dann sind alle Sehenswürdigkeiten machbar, sichtbar, erlebbar …

Hamburger Highlights

Hamburg, das ist so viel mehr als St.Pauli und die sündige Meile rund um die Reeperbahn. Wasser, Wellen, das Tuten der Signalhörner an- und abfahrender Riesenschiffe, das Kreischen der Möwe – und immer eine steife Brise. Hamburg ist sensationell, in jeder Hinsicht. Bei einem Besuch gehört die Besichtigung des „Michel“ ganz weit oben auf die Liste der Hamburger Highlights und auf der Plattform in 106 Meter Höhe lässt sich die Metropole wunderbar von oben betrachten.

Der Jungfernstieg ist eine Flaniermeile, die es in sich hat. Hier pulsiert das Hamburger Leben, hier herrscht Harmonie, hier ist die Welt im Lot. Und von hier sind alle Hamburger Attraktionen leicht zu erreichen:

Die Alster, die die maritime Lebenslust in Reinkultur verkörpert, die Museumsschiffe, die von längst vergangenen Zeiten eindrucksvoll erzählen oder die Speicherstadt, der weltweit größte zusammenhängende Lagerbau. Oder der alte Elbtunnel, der Fischmarkt, die Landungsbrücken, der Hafen, das Rathaus – oder, oder, oder. Hamburg ist eine von Gegensätzen geprägte Stadt. Praller Trubel hier, Ruhe und Besinnlichkeit dort. Wer mag, besucht den Friedhof Ohlsdorf. Es ist der weltweit größte Parkfriedhof. Unter den vielen knorrigen, alten Bäumen finden sich Bänke, die geradezu einladen, sich auf ihnen niederzulassen. Von Hektik keine Spur, Idylle pur.

Kultur pur

Nach so viel Ruhe darf es vielleicht mal wieder etwas turbulenter werden, wie wäre es mit einem Besuch des Chilehauses? Erbaut aus knapp 5 Millionen Backsteinen, repräsentiert es die markante Architektur des norddeutschen Backsteinbaus der frühen 1920er Jahre. Wer sich in das finstere Mittelalter begeben möchte – bitteschön, das Hamburger Dungeon empfängt seine Gäste und lässt sie an der dunklen Zeit mehr als anschaulich teilhaben. Wie gut, dass nach der überstandenen Inquisition das Miniatur Wunderland nicht weit ist. Die Welt im Kleinformat und dabei absolut detailgetreu. Das ist eine faszinierende, eigene Welt – eben ein Wunderland.

Im Dunkeln ist gut munkeln…

Bei Einbruch der Dämmerung muss ein Besuch in St.Pauli drin sein. Die Reeperbahn und all ihre Seitenstraßen lassen sich am besten mit einer Führung erkunden. Olivia Jones, die berühmte Drag Queen, marschiert oft genug vorneweg – von Weitem sieht es dann aufgrund ihrer Größe aus, als führe die Erzieherin eines Kindergartens die Truppe aus. Vorneweg die riesige Person, hinterher all die prächtig unterhaltenen Gäste, ein unbedingtes „Muss“.

Auch eine „Hurentour“ mitsamt der Besichtigung eines typischen Arbeitsplatzes ist eine Erfahrung, die kein Besucher so schnell vergisst. Und wer dann noch mag, flaniert ein wenig hier durch die Gassen und schlendert dort durch die Straßen und hört immer dem Ruf der „Anlocker“ vor den diversen „Lokalen“ der Reeperbahn zu – oder findet tatsächlich den Weg in das Etablissement.

Foto: www.pascro.de

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