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Meditieren für Anfänger – 5 hilfreiche Tipps

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Meditieren für Anfänger

Ein Gastbeitrag von Ramona Runcan. Sie praktiziert in Tübingen als ausgebildete Hypnotiseurin & Hypnose-Coach (TherMediusInstitut) und Heilpraktikerin für Psychotherapie & Entspannungstrainerin.
www.ramonaruncan.de // www.rauchfreigluecklich.de


Der Gedanke an Meditation ruft bei vielen die Assoziation mit Esoterik hervor. Dabei hat Meditation rein gar nichts mit „Abheben in andere Sphären“ zu tun. Würde jeder meditieren, gäbe es weniger Stress, weniger Unfälle und die Welt würde sich weniger hektisch drehen. Meditation macht nachweislich ausgeglichener, empathischer und schärft die Sinne.

Lust auf ein besseres Körpergefühl? Interesse an einer gelassenen Ausstrahlung? Mit Meditation lässt sich der Alltag harmonischer gestalten. Meditation ist leicht erlernbar, spendet Kraft und ja – man kann auch ganz bequem sitzen.

Die meisten Menschen stellen sich Meditation so vor, dass man stundenlang in irgendeiner obskuren Sitzposition verharren müsste, um irgendein Leuchten zu produzieren – oder so ähnlich. Alles Schmarrn, Meditieren ist leicht, macht Spaß und bringt wirklich was. Probieren Sie es aus!

Die Körperhaltung

Man kann im Lotussitz meditieren. Man kann im Schneidersitz meditieren. Man kann sich aber auch so hinsetzen, wie es einem beliebt. Einzig eine aufrechte Körperhaltung sollte angestrebt werden, ob auf einem Stuhl, der Bettkante, im Auto oder sonst wo ist nebensächlich. Dadurch kann der Atem frei fließen.

Die Konzentration auf den Atem

Die Atmung spielt die Hauptrolle bei der Meditation. Es wird bewusst tief eingeatmet und ausgeatmet. Das sorgt für zwei Effekte: Die Gedanken lösen sich leichter vom Alltagsgeschehen und die eingeatmete Luft entspannt das vegetative Nervensystem.

Den Körper spüren

Nach einiger Zeit merken Einsteiger in die Meditation körperliche Veränderungen. Die Achtsamkeit erhöht sich und vom Körper ausgesendete Signale werden plötzlich empfangen. Nun wird bewusst versucht, die Atmung in genau diese Körperregion zu lenken. „Normale“ Empfindungen, etwa Hunger oder Durst, sollten lediglich zur Kenntnis genommen, aber nicht bewertet werden. Geist und Körper sollen in Einklang gebracht werden, das geht nicht, wenn man innerlich „jammert“, weil der Kuchen so verführerisch aus der Küche duftet.

Die Gedanken schweben lassen

Die meisten Menschen denken, sie müssten sofort einen Zustand erreichen, in dem keine Gedanken mehr fließen. Das ist falsch, dazu braucht es jahrelanges Üben. Die Gedanken dürfen umherschwirren. Man lässt ihnen einfach freien Lauf, ohne sich auf sie zu konzentrieren. Werden sie allzu aufdringlich, setzt man sie gedanklich auf eine Wolke und sieht ihr beim Davonschweben nach. Das funktioniert. Und eines Tages merkt man plötzlich, wie die Gedanken immer schwächer werden, wie der Körper entspannt, wie der Geist sich klärt.

Die Meditation in Harmonie mit sich selbst

Wer die Geduld mit sich selbst hat, erreicht irgendwann den angestrebten Zustand völliger Losgelassenheit. Keine Gedanken stören mehr, kein Lärm dringt von außen in das Innere, keine körperlichen Reize werden wahrgenommen. In diesem Zustand werden die Erfahrungen gemacht, von denen einige Meditierende berichten. Sei es religiös, spirituell oder auch mystisch. Auch wer keine übersinnliche Erfahrung macht, geht vollkommen gestärkt aus der Meditation heraus. Entspannt, voller Kraft und vor allem gelöst, heiter und gelassen. Allein das ist es doch wert.

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