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Warum sind Vitamine so wichtig für die Gesundheit?

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Vitamine

Vitamine sind meist unsichtbar, sie riechen nicht, wir können sie in den diversen Lebensmitteln nicht schmecken. Sie liefern uns auch keine Energie und sie machen nicht satt. Dennoch sind es lebensnotwendige Nahrungsbestandteile, ohne die wir nicht gesund bleiben. Wenn wir mal das Geschichtsbuch ganz weit aufschlagen, ist heute klar, dass viele Krankheiten in der Antike oder im Mittelalter aus Vitaminmangel resultierten. Immerhin wurde das erste Vitamin (Vitamin B1) vor rund 100 Jahren entdeckt, im Vergleich zur Menschheitsgeschichte also erst kürzlich.

Vitamine sind an etlichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Sie sorgen dafür, dass Kohlenhydrate, Eiweiße und Mineralstoffe optimal verwertet werden können. Vitamine sind immens am Zellaufbau beteiligt, sie sind für die Knochenstruktur und den Zahnaufbau wichtig, sie helfen den Blutkörperchen.

Die Vielfalt der Vitamine

Der menschliche Körper kann Vitamine – außer Vitamin D und in geringen Mengen Vitamin A – nicht selbst herstellen. Er ist auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Allerdings ist Ausgewogenheit das Zauberwort, ein zu viel an Vitaminen kann durchaus schädliche Folgen für die Gesundheit haben.

Vitamine werden zwischen fettlöslich und wasserlöslich unterschieden. Fettlösliche Vitamine kann der Körper nur in Verbindung mit Fett aufnehmen und verwerten.

Fettlösliche Vitamine sind Vitamin A, D, E, K.

Wasserlösliche Vitamine sind Vitamin B1, B2, B3 (Niacin), B5 (Pantothensäure), B6, B12, C, Folsäure, Biotin.

Wasserlösliche Vitamine können kaum überdosiert werden, da eine zu hohe Einnahme kurzerhand mit dem Urin wieder ausgeschieden wird. Mit der Nahrungsaufnahme ist ein Überdosieren – auch bei den fettlöslichen Vitaminen – nicht möglich. Nur, wer unsachgemäß Vitaminpräparate zu sich nimmt, beschwört diese Gefahr herauf.

In welchen Lebensmitteln stecken besonders viele Vitamine?

Einige Lebensmittel sind regelrechte Vitamin-C-Bomben. Dazu zählen viele Obst- und Gemüsesorten.

Vitamin A: Vollmilch, Eigelb
Vitamin-B-Komplex: Fleisch, Käse, Pilze, Nüsse, Salat, Vollkornprodukte
Vitamin C: Zitrusfrüchte, Hagebutte und in fast allen Obststorten
Vitamin D: Sonneneinwirkung auf die Haut, geringe Spuren in fetten Fischsorten
Vitamin E: Nüsse, Eier, Butter
Vitamin K: Kohl, Kresse, grüner Salat

Leider ist die heutige Zeit von Stress und Hektik geprägt – eine ausgewogene Ernährung ist kaum sichergestellt. Bevor es zu Mangelerscheinungen kommt, sollten Nahrungsergänzungsmittel in Betracht gezogen werden, sofern sie auch tatsächlich halten, was sie versprechen.

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