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Strom sparen im Haushalt – es kann so einfach sein

2006
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Strom sparen im Haushalt

Stromsparen schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: die Schonung des Geldbeutels und des Klimas. Um Strom einzusparen, muss kein Verzicht geübt werden. Einige Gedanken, vielleicht ein paar Handgriffe und schon beginnt das Sparen mit Herz und Hirn.

Das Tageslicht nutzen

Am Tag ist es absolut unnötig, beispielsweise zum Durchqueren des Flures das Licht anzuschalten. Falls es sich um einen so dunklen Raum handelt, dass es fast nicht ohne elektrisches Licht geht, dann am besten LED-Leuchten nutzen, denn die verbrauchen keine großen Strommengen. Ein gemeinschaftlich genutzter Hausflur kann mit einer Abschaltautomatik ausgestattet werden, so spart sich im Laufe der Zeit einiges zusammen.

Wer ernsthaft Strom sparen möchte, kommt nicht umhin, sein eigenes Verhalten zu überprüfen. Wie oft wandert die Hand wie fremdgesteuert zum Lichtschalter, nur weil es zur Gewohnheit wurde? Wie häufig wird die Deckenbeleuchtung der Küche angeknipst, nur um ein Glas aus dem Schrank zu holen?

Neue Geräte

Es gibt zweifelsohne äußerst günstige Waschmaschinen, Trockner oder Kühlschränke. Doch wie schaut es mit dem Verbrauch aus? Hat das Prachtexemplar nämlich eine geringere Effizienzklasse als mindestens A+, wird es sich als Stromfresser entpuppen. Der günstige Anschaffungspreis rechnet sich definitiv nicht. Besser nach Geräten Ausschau halten, die A+++ entsprechen. Diese sind vielleicht ein paar Euro teurer, sorgen aber auch für keine böse Überraschung bei der Stromabrechnung.

Nicht benutzte Elektrogeräte können weg von der Steckdose – oder zumindest ganz ausgeschaltet werden. Der PC im Ruhemodus, das Handykabel ohne Handy an der Steckdose, der Fernseher in lauernder Betriebsbereitschaft – das kostet unnötig Ressourcen und Geld.

In der Küche

Kochendes Wasser gefällig? Mit dem Wasserkocher geht es deutlich flotter und spart Strom. Es lohnt sich sogar für größere Mengen Wasser, etwa für das Nudelkochen. Pro Jahr lässt sich da gut was sparen. Auf die Herdplatte kommt der passende Topf. Ist der nämlich zu klein, geht viel kostbare Hitze verloren und ist er zu klein, muss der Herd ewig in Betrieb sein, um den Topfinhalt leidlich zu erwärmen. Dabei ist es doch ganz einfach: richtiger Topf auf die passende Herdplatte und Deckel auf den Topf. Das spart erstaunlich viel, was sich wiederum bei der Endabrechnung zeigen wird.

Waschen und Spülen

Egal ob es um die Wäsche oder das Geschirr geht: Werden Geräte genutzt, dann nur, wenn die Maschinen voll sind. Das gilt für die Wasch- als auch für die Spülmaschine. Wer den Komfort eines Schonprogrammes hat, möge dies nutzen und freut sich am Ende des Jahres über eine satte Ersparnis. Garantiert.

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